Montag, 16 Juli 2018 07:34

DEG finanziert Flughafenerweiterung in Serbien

Serbien gilt als einer der Wachstumsmotoren der westlichen Balkanstaaten. Wichtig für die künftige Entwicklung ist, dass die Infrastruktur des Landes mit dem Wachstum Schritt halten kann. Dazu zählt auch der Belgrader Flughafen "Nikola Tesla", mit rund 5,3 Millionen Fluggästen bereits jetzt einer der verkehrsreichsten auf dem Westbalkan. Für seine Modernisierung und Erweiterung stellt die DEG - Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH der Flughafengesellschaft VINCI Airports Serbia D.O.O. ein langfristiges Darlehen in Höhe von 22,4 Mio. EUR bereit.

Weitere Investoren sind der französische Entwicklungsfinanzierer Proparco, die zur Weltbankgruppe gehörende International Finance Corporation (IFC) und die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD).

Im Zuge der Erweiterung erhält der 1962 gebaute Belgrader Flughafen eine zweite Start- und Landebahn sowie ein neues Passagierterminal. Künftig sollen bei Bedarf bis zu 12 Millionen Fluggäste abgefertigt werden können. Das französische Unternehmen VINCI Airports hatte im Rahmen einer internationalen Ausschreibung Anfang 2018 den Zuschlag erhalten, den Flughafen in der serbischen Hauptstadt 25 Jahre lang zu betreiben. Zudem wird VINCI Airports die bestehenden Terminals und Rollbahnen modernisieren. Das Unternehmen zählt zu den führenden der internationalen Flughafenindustrie. Der Belgrader Flughafen ist künftig als Firmensitz für Mittel- und Osteuropa vorgesehen.

"Der neue Belgrader Flughafen verbessert die Anbindung Serbiens an die europäischen Märkte und hat strategische Bedeutung für die gesamte Region. Auch für den anvisierten EU-Beitritt des Landes ist ein Flughafen nach internationalen Standards eine wichtige Voraussetzung.

Wir freuen uns, bei diesem Vorhaben einen erfahrenen Flughafenbetreiber zu begleiten", so Turan Caglayan, Bereichsleiter Unternehmen/Projektfinanzierung/Fonds Europa/Asien der DEG.

Die DEG ist seit über 15 Jahren in Serbien aktiv und hat dort unternehmerische Investitionen in der Landwirtschaft, im Finanzsektor sowie im Bereich erneuerbare Energien finanziert. So ist sie mit 10 Prozent am Eigenkapital des Windparks Cibuk I beteiligt, der mit einer Kapazität von 158 MW der größte Windpark des Landes werden soll.

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